Corona Familienalltag Erfahrungen | Tag 04

Corona Familienalltag Erfahrungen | Tag 04

Das öffentliche Leben kommt langsam zum Erliegen, beim Bäcker gilt es einzeln einzutreten, die Straßen sind leer. Viele kleine Läden versuchen schnell auf Online-Bestellung umzustellen und die ersten Waren werden mit dem Fahrrad ausgeliefert. Die neu gelebte Situation zu hause beginnt langsam in Routine überzugehen. Wer kann nutzt die freie Zeit für Spaziergänge oder kleine Radtouren im Wald. Die Sportstunde der Kinder wird der mehrseitigen Anleitung der Sportlehrerin folgend gleich auf der Straße in die Tat umgesetzt.

Wir helfen unseren Kindern ihre Freunde weiterhin zu sehen, indem wir Videochats einrichten. Sie quatschen genauso endlos wie wir vor 30 Jahren, nur mit dem Unterschied, dass wir an den Telefonen hingen und je nach Länge der Telefonschnur der Radius und die Privatsphäre begrenzt war. Vorteilhaft ist die Möglichkeit mehrere Gespräche parallel in einem Haushalt führen zu können, ohne dass die Leitung stundenlang blockiert ist. Die gemeinsame Situation verbindet. Interessant ist auch das „Treffen“ mehrerer Kinder im virtuellen Spiel Minecraft zu beobachten. Mittlerweile drehen wir vermehrt kleine Sequenzen, um die Großeltern an unserem Alltag teilhaben zu lassen. Wir experimentieren gemeinsam mit neuen Formaten und versuchen die Waage zu halten zwischen sinnvoller Nutzung und freier Beschäftigung. Die tägliche Zeit vor Bildschirmen nimmt unausweichlich zu. Es gibt auch sinnvolle Angebote, die die Kinder über die Medien konsumieren können. So schauen wir auf https://www.br.de/alphalernen oder https://www.wdrmaus.de/ je nach Kindergarten- oder Schulalter.

Tipp des Tages für ein Leben als Familie ImTakt: In einer solchen Lage sind pragmatische Lösungen gefragt. Es ist nachvollziehbar, dass Kinder jetzt mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen als zu normalen Zeiten.

#gemeinsamzuhause

Die Kommentare sind geschlossen.